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2003:

Im Frühjahr konnte die Stiftung erstmals im Sinne ihres Stiftungszweckes aktiv werden. Die Restaurierung einer undatierten Kelchgarnitur und einer ebenso undatierten Custodia, welche vermutlich aus den Anfangszeiten der Pfarrkirche stammen und starke Abnutzungsspuren aufwiesen, konnte mit Stiftungsmitteln ermöglicht werden.


2004:

Die für dieses Jahr geplante Unterstützung der Kirchengemeinde, um die laufenden Kosten für die Gottesdienste zu bewältigen, erwies sich als nicht erforderlich, da bald absehbar war, daß der Haushalt der Kirchengemeinde zu einem ausgeglichenen Abschluß gebracht werden konnte. Die Stiftung hat deshalb eine Rückstellung für die kommenden Jahre vorgenommen.
Außerdem konnte für die Kirchengemeinde ein neues festliches violettes Meßgewand beschafft werden, das in der Advents- und Fastenzeit als Sonntagsgewand zum Einsatz kommt.


2005:

In diesem Frühjahr finanzierte die Stiftung die Anschaffung eines großen Kerzenleuchters für die Marienkapelle, der sich in seiner von romanischer Schlichtheit geprägten Form treffend in den neuromanischen Bau der Heilig Kreuz-Kirche einfügt.

Am 12.11.2005 konnte sich die Heilig Kreuz-Stiftung auf dem 2. Stiftungstag Ruhrgebiet im Wissenschaftspark Gelsenkirchen präsentieren. Klicken Sie hier!

Wenig später fand am 2.12.2005 in den Räumen der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele ein Stiftertag der Pax-Bank Essen statt, auf dem unsere Einrichtung ebenfalls mit einem Stand vertreten war. Neben einer Reihe Geistlichen aus dem Bistum Essen ließen sich vor allem viele interessierte Kirchenvorsteher über unsere Erfahrungen auf Pfarrebene mit der Gründung einer Stiftung und deren Entwicklung informieren.

Zum Jahresende konnte die Stiftung die Kirchengemeinde mit einem namhaften Betrag unterstützen, der immerhin ein Drittel der Finanzierung der beiden teilzeitangestellten Kirchenmusikerinnen für das abgelaufene Jahr ausmacht.

2006:

Es wird deutlich, daß die Heilig Kreuz-Stiftung über den Ort hinaus Vorbildcharakter bekommt. Nicht nur daß die Nachbarpfarrei St. Marien die Absicht hegt, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen, auch eine gerade in Kirchhellen-Grafenwald gegründete Stiftung beruft sich im März in einem Zeitungsartikel auf die Vorreiterfunktion der Heilig Kreuz-Stiftung in Butendorf: "Was mit kleinen Spenden erreicht werden kann, zeige eine Pfarre in Gladbeck, die auf diese Weise 100000 Euro für ihre Stiftung zusammengetragen hat. Pfarrer Fögeling betonte den Beispielcharakter: 'Jede Pfarre braucht eine Stiftung.'"

Am 2. April jährte sich erstmals der Todetag des großen Papstes Johannes Paul II. Anläßlich dieses Ereignisses ermöglichte die Stiftung den Erwerb einer Originalgraphik von Professor Ernst Hansing, in der der Künstler im Jahr 1981 den Pontifex abgebildet hatte. Mit diesem Bildnis wurde eine eigene Gebetsstätte in der Heilig Kreuz-Kirche eingerichtet, die bei den Gläubigen schon bald gute Annahme fand.

Anläßlich des dreijährigen Bestehens der Stiftung erreichten uns die Grußworte folgender Persönlichkeiten. Bitte einfach anklicken!

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Wie schon im Vorjahr konnte die Stiftung der Kirchengemeinde mit einem ansehnlichen Betrag beistehen, um die Finanzierung der beiden teilzeitangestellten Kirchenmusikerinnen für ein weiteres Jahr zu sichern.

2007:

Im Frühjahr offenbarte sich das Joch (die Aufhängung) der größten Glocke in Heilig Kreuz, der fast vier Tonnen schweren Friedens- oder Totenglocke (Gußjahr 1949) als dringend erneuerungsbedürftig. Die Stiftungs unterstützte diese umfangreiche Maßnahme mit einem vierstelligen Betrag. Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Das überregionale Interesse an unserer Stiftung wächst. Die Redaktion des bundesweit erscheinenden, renommierten Magazins Stiftung & Sponsoring bat uns, die Heilig Kreuz-Stiftung in der Ausgabe 3/2007 vorzustellen. Zum Lesen des Artikels klicken Sie bitte rechts.

 

Zum Vergrößern bitte anklicken! Am 15. August ging in Heilig Kreuz für viele Verehrer der Gottesmutter Maria ein langgehegter Traum in Erfüllung: Vierzig Jahre nach der Zerstörung der ursprünglichen Marienfigur konnte eine neue Marienstatue für die Kirche beschafft werden. Ermöglicht hatten dies zwei umfangreiche und zweckgebundene Einzelspenden. Ein Oberammergauer Holzschnitzer fertigte aus Lindenholz eine rund 120 Zentimeter große detailgenaue Nachbildung der Schönen Madonna von Altenmarkt im österreichischen Pongau an, die am Hochfest Mariä Himmelfahrt in einem über die Maßen gut besuchten Festgottesdienst gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben wurde.

 

 

Der 9. September stand ganz im Zeichen des europaweit begangenen Tages des offenen Denkmals. Unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - historische Sakralbauten" öffnete die Heilig Kreuz-Kirche ihre Portale für die interessierten Besucher und lud mit einer Ausstellung und Führungen durch die Kirche und auf den Kirchturm zum näheren Kennenlernen ein. Mit dieser durch die Heilig Kreuz-Stiftung und das Denkmalamt der Stadt durchgeführten Veranstaltung repräsentierte an diesem Tag die Heilig Kreuz-Kirche als bedeutendster Sakralbau Gladbecks die Denkmäler der Stadt.
Unerwartet viele Menschen nahmen das Angebot der Denkmalöffnung an. Etwa 200 Interessierte ließen sich über Kirche und Stiftung, aber auch über den Denkmalschutz allgemein informieren. Rund siebzig Mutige wagten sogar eine Turmbesteigung unter der qualifizierten Führung unseres Kuratoriumsmitgliedes Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Höffer.

 

Traditionsgemäß feierte die Gemeinde Heilig Kreuz eine Woche später das Patrozinium ihrer Kirche, das Fest Kreuzerhöhung. Mit Unterstützung durch die Heilig Kreuz-Stiftung konnte der Kirchenchor im Festhochamt einen ausgesuchten Höhepunkt darbieten: die Missa in C des Mozartlehrers Johann Ernst Eberlin (1702 - 1762). Bei den zahlreichen Gottesdienstbesuchern hinterließ dieses Werk für vierstimmigen gemischten Chor, 2 Violinen, 2 Trompeten und Pauken, Kontrabaß und Orgel nachhaltigen Eindruck.

 

Im Oktober überschritt das Stiftungskapital die Schwelle von 200.000,- Euro, wozu wiederum viele Menschen mit vielen, häufig kleinen Zustiftungen beigetragen haben. Auch wenn es noch lange nicht ausreicht, um die drastischen finanziellen Schnitte auszugleichen, welche die Umstrukturierungen im Bistum Essen mit sich bringen, werden die Erträge, die die Stiftung ausschütten kann, von Jahr zu Jahr größer. Sie tragen immer stärker dazu bei, den Gottesdiensten in Heilig Kreuz auch weiterhin einen würdigen Rahmen zu verleihen und das Kirchengebäude zu unterhalten und zu erhalten.
Auch zukünftig hoffen wir auf die Gebefreudigkeit der Menschen, die gespeist wird aus ihrer Liebe zu diesem einzigartigen Gotteshaus.
Wohlan denn: Nehmen wir die nächsten Hunderttausend fest und hoffnungsvoll in den Blick!

 

Seit Ende Oktober ist unsere Stiftung Mitglied im noch jungen Stiftungsverband Westfalen-Lippe, der im Jahr 2006 ins Leben gerufen wurde. Wir möchten dazu beitragen, daß die Idee des Stiftungswesens in Westfalen mit seinen immerhin schon rund tausend Stiftungen weiter verbreitet wird und sich noch mehr Menschen einem solchen bürgerschaftlichen Engagement anschließen.

 

Zum Vergrößern bitte anklicken! Den Bekanntheitsgrad der Stiftung noch weiter zu steigern, ist auch den Meßdienern von Heilig Kreuz ein Anliegen. Deshalb haben sie Anfang November auf ihrem Kleinbus eine entsprechende Werbeschrift anbringen lassen. Es steht zu hoffen, auf diese Weise noch mehr Menschen für unser Anliegen interessieren zu können.

 

2008:

Für den Dreikönigstag (Hochfest der Erscheinung des Herrn – Epiphanie) hatte die Stiftung zu einer Weihnachtsmusik geladen. Das junge Gelsenkirchener Ensemble Musica Buerana begeisterte die Besucher mit Werken von Clarke, Pachelbel, Händel, Mozart, Bocherini und Stölzel. Zwischendrin luden Orgel und Trompete bei bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein. Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

  Zu ihrem fünfjährigen Bestehen lud die Stiftung ein zu einem Festkonzert für Trompete und Orgel mit Albrecht Eichberger und Andreas Fröhling. Mit Werken aus mehrern Jahrhunderten entfachte das Spitzenduo Stürme der Begeisterung bei den über 200 Gästen. Eine interessante Konzertbesprechung finden Sie hier.

 

Mit dem Tag des offenen Denkmals öffnete in der Heilig Kreuz-Kirche eine zweiwöchige Kunstausstellung mit 23 religiösen Gemälden von Joachim Suchhart aus der Schaffensphase von 1960 bis 1990. Suchhart hatte von 1949 an eine künstlerische Ausbildung an der Pädagogischen Akademie in Emsdetten bei Professor Walter Dornseifer erhalten und war später fast zweieinhalb Jahrzehnte Rektor der Katholischen Vinzenzschule in Butendorf.
Auch mit dieser bislang eher ungewöhnlichen Aktion in der Historie der Heilig Kreuz-Kirche möchte die Stiftung ihr Bestreben zum Ausdruck bringen, Kulturträgerin zu sein, wie es einer zweitausendjährigen kirchlichen Tradition entspricht.
Das nebenstehende Bild zeigt die Himmelfahrt Christi.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Heilig Kreuz-Stiftung richtet Kirchenmusikerstelle ein

Die Kirchenmusik in Gladbeck blickt eine schwierige Zukunft. Die Großpfarrei St. Lamberti wird zukünftig nur noch zwei hauptamtliche Kirchenmusiker beschäftigen können; diese sollen dann für alle sieben katholischen Kirchen in der Stadt zuständig sein. Auch für die Heilig Kreuz-Kirche kann die Großpfarrei künftig keine eigene Kirchenmusik mehr finanzieren. Daher entschied sich die Heilig Kreuz-Stiftung , zum 1. Oktober 2008 an der Heilig Kreuz-Kirche eine eigene, unbefristete Kirchenmusikerstelle einzurichten, die mit einem Beschäftigungsumfang von 50 % ausgestattet ist. Auf diese Stelle berief der Stiftungsvorstand Frau Katharina Naglav, so daß eine Kontinuität in der Kirchenmusik von Heilig Kreuz gewährleistet ist. Frau Naglav leitet auch Kirchenchor und Choralschola, den Kinderchor, den Orff-Kreis und die Jugendband. Die Stiftung finanziert diesen Arbeitsplatz überwiegend aus Kapitalerträgen, aus Rücklagen und noch zu einem geringen Teil aus Spenden. Einen der Presseberichte dazu gibt es hier.

2009:

Schon zu Beginn des Jahres lud die Stiftung wieder zu ihrer traditionellen Weihnachtsmusik ein, in der Nadja Ammari (Blockflöten), Stefan Oechsle (Traversflöte) und Hans-Peter Retzmann (Cembalo) die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch das barocke Europa mitnahmen. Außerdem gab es für das Publikum wieder zahlreiche deutsche Weihnachtslieder zum Mitsingen.

Am 17. Mai konnte die Stiftung anläßlich ihres sechsjährigen Bestehens in einem Festkonzert das Große Orchester der Musikschule Gelsenkirchen präsentieren. Unter der Leitung von Christoph Haas präsentierten die jungen Leute Werke von Bach, Beethoven, Telemann und andern.

"Stiftung setzt Glanzlicht"

Einen ganz außergewöhnlichen Kunstgenuß bot am 14. Juni der Konzertchor der Folkwang Hochschule Essen unter Prof. Jörg Breiding. In ihrem Konzert mit Werken von Johann Christoph Friedrich Bach, Johann Sebastian Bach und Frei Manuel Cardoso begeisterten über dreißig junge Studenten mit ihren exzellenten Fähigkeiten und rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Den WAZ-Bericht von Detlev Kittler-Capredon lesen Sie hier.

Das Patronatsfest Kreuzerhöhung 2009 sah neben der Beteiligung am Tag des offenen Denkmals ein Festhochamtam Morgen, in der der Kirchnchor Heilig Kreuz die Missa brevis a tre voci für Sopransolo, vierstimmigen Chor und Orgel von Michael Haydn aufführte. Die Finanzierung übernahm die Heilig Kreuz-Stiftung.

2010:

Die diesjährige Weihnachtsmusik präsentierte ganz unkonventionell ein Saxophon-Quartett, bestehend aus Mira Eisenbach, Niklas Hellwig, Lisa Pügner und Andreas Wickel. Jazz Christmas und Traditionelles lautete das Motto und bot neben Werken von Giovanni Gabrieli, Jeffrey Wilson und andern wieder reichlich Gelegenheit zum Mitsingen deutscher Weihnachtslieder.

Beim Festkonzert am 9. Mai verzauberte Flauto dolce mit Kammermusik der Barockzeit. Nadja Ammari und ihr Ensemble ließen bekannte Komponisten wie Johann Joachim Quantz, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann erklingen, aber auch die weniger bekannten Marco Uccellini, John Adson, Diego Ortiz und Giovanni Platti konnten das Publikum mitreißen.

Im Herbst finanzierte die Stiftung die dringend motwendige Renovierung der Sakristei sowie der Marienkapelle, die mit einem neuen Spezialanstrich aus Mineralfarben versehen wurde und sich seitdem in neuem Glanz präsentiert.

 

RUHR.2010: Mit unserem Beitrag zum Projekt Local Hero, der Kulturhauptstadtwoche in Gladbeck verwirklichte die Heilig Kreuz-Stiftung ihr bislang größtes und bedeutendstes künstlerisches Vorhaben. Es war uns gelungen mit Flautando Köln das führende deutsche Flötenensemble zu gewinnen, mit dem wir die Romanische Nacht Butendorf gestalteten. In einem hochfestlichen Rahmen mit Pause und vorzüglichem Büffett (ausgerichtet von unserem Partner, der Fleischerei Baumeister in Gelsenkirchen-Scholven) wurden die vielen Besucher von einem Feuerwerk aus Virtuosität in den Bann gezogen. Katharina Hess, Susanne Hochscheid, Ursula Thelen und Kerstin de Witt, unterstützt von Torsten Müller am Schlagwerk, begeisterten mit Werken von Bach, Buxtehude, Dufay, Escobar, Vivaldi und andern. Kein Wunder, daß auch nach zwei Zugaben die Ovationen schier nicht enden wollten.

2011:

Die Stiftung finanziert weiterhin im Wesentlichen die Kirchenmusik in der Heilig Kreuz-Kirche durch die Beschäftigung der Kirchenmusikerin Katharina Naglav. In den verschiedenen Gruppen, von Kinderchor und Jugendchor über die Band mit ihrem Gesangsensemble bis zu Kirchenchor und Choralschola sind über 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene engagiert.

2012:

Nach über dreißig Jahren wird die Heilig Kreuz-Kirche im Frühjahr mit einer neuen Beschallungsanlage ausgestattet. Erstmals seit Bestehen der Kirche können nun mit modernster Technik wesentliche Probleme in der Akkustik des großen Gotteshauses überwunden werden. Die Stiftung unterstützt dieses Projekt mit insgesamt 10.000 Euro.

 

Zum zweiten Mal nach dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 lobte der Kunstverein im Bistum Essen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut in Trier und dem Liturgiewissenschaftlichen Lehrstuhl an der Ruhr-Universität in Bochum unter dem Titel ars liturgica deutschlandweit einen Gestaltungswettbewerb aus. In diesem Jahr sollte ein Fastentuch für die Heilig Kreuz-Kirche in Gladbeck-Butendorf geschaffen werden, das dort in den Fastenzeiten der kommenden Jahre Verwendung finden und ansonsten auf Ausstellungen in Deutschland präsentiert werden wird.
Die Heilig Kreuz-Stiftung unterstützt nachhaltig dieses künstlerische Projekt, indem sie mit 4.000 Euro die Hälfte der Kosten übernimmt, welche die Gladbecker Großpfarrei St. Lamberti aufbringen mußte.
Als Sachrichter in die Wettbewerbsjury waren aus unserem Stiftungsvorstand Herr Uwe Lewen und zudem der Vorsitzende unseres Stiftungskuratoriums, Herr. Prof. Dr. Dr. Achim Wessing, entsandt.
Im Februar 2013 wurde die Aachener Künstlerin Claudia Merx als Trägerin des 1. Preises bekanntgegeben. Das von ihr gestaltete Fastentuch wurde am Samstag, den 16. Februar 2013, in der Vorabendmesse der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Facebook – Seit Allerheiligen 2012 ist die Heilig Kreuz-Stiftung im sozialen Netzwerk von Facebook vertreten. Dies soll uns die Möglichkeit eröffnen, auch eine jüngere Klientel mit unserem Anliegen bekannt zu machen. Bestimmt trägt es darüber hinaus der Stiftung einige positive Bewertungen ein.

2014:

Tag des offenen Denkmals

Zahlreiche Interessierte besuchten am Sonntag, den 14. September, die Geschäftsstelle der Heilig Kreuz-Stiftung im Stiftshaus Gladbeck, um das einzig erhaltene, kürzlich erst restaurierte Kuppelfenster des Glaskünstlers Franz Woort-Kerkhoff aus dem Jahr 1952 sowie die Originalentwürfe im Maßstab 1:10 und die daraus entwickelten originalen Arbeitsvorlagen im Maßstab 1:1 von Friedrich Stummel für die ersten sechs Kirchenfenster in Heilig Kreuz aus dem Jahr 1914 zu bewundern. Danke an die Besucher aus Gladbeck, Feldhausen, Bottrop, Wattenscheid, Essen, Mülheim, Attendorn und woher sie immer kamen.

Kirchenmusik

Auch in diesem Jahr übernahm die Heilig Kreuz-Stiftung durch die Beschäftigung der Kirchenmusikerin Katharina Naglav die umfassende Finanzierung der Kirchenmusik in Heilig Kreuz.

2015:

Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Höffer neuer Vorsitzender des Kuratoriums

Nach dem altersbedingten Rückzug von Prof. Dr. Achim Wessing aus dem Kuratorium der Stiftung Ende 2014 wurde am 10. Februar 2015 der an der Ruhr-Universität Bochum lehrende Bauingenieur Prof. Dr. Rüdiger Höffer zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er gehört dem Kuratorium bereits seit 2006 an. Wir danken ihm für seine Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen und wünschen ihm für seine Tätigkeit reichen Erfolg und Gottes Segen!

Verabschiedung

Nach fast zwölf Jahren als Kirchenmusikerin der Heilig Kreuz-Kirche – davon sechseinhalb Jahre im Beschäftigungsverhältnis der Heilig Kreuz-Stiftung – wurde nun die Diplom-Musikpädagogin Katharina Naglav in einem kleinen Festakt verabschiedet, ein Abschied, der ihr sichtlich nicht leicht fiel. Als Dankes- und Erinnerungszeichen überreichte ihr Pfarrer Brachthäuser als Vorstandsvorsitzender eine Tuschezeichnung des Gladbecker Malers und Kunsterziehers Boris Schaub.

Ehrenvorsitz

Gleichzeitig wurde Prof. Dr. med. Dr. med. hc. Achim Wessing aus dem Kuratorium verabschiedet, dessen Gründungsvorsitzender er seit 2006 gewesen war. In Würdigung seiner großen Verdienste ehrte ihn das Kuratorium mit der Ernennung zu seinem Ehrenvorsitzenden.

Die Stiftung unterstützt mit einem Betrag von 5.000 Euro die Restfinanzierung der neuen Beschallungsanlage in der Heilig Kreuz-Kirche.

2016:

Im Mai endete die Amtszeit des bisherigen Kuratoriums. Eine Mehrheit der Vorstandsmitglieder blockierte die Berufung eines neuen Kuratoriums.

Zum 31. Dezember 2016 erklärte Pfarrer Brachthäuser seinen Amtsverzicht als Vorsitzender des Vorstands und schied aus der Heilig Kreuz-Stiftung aus.